„Festveranstaltung zur Verleihung des 35. Annalise Wagner Preises“ – Preisverleihung an Helene Bukowski und Luise Hartke


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Bei der 35. Auflage des Annalise-Wagner-Preises werden wieder Texte ausgezeichnet, die sich durch besondere Qualität und einen Bezug zur Region auszeichnen.

Mit dem Annalise-Wagner-Preis wird in diesem Jahr die Berliner Autorin Helene Bukowski für ihren Roman „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ (Claassen Verlag) ausgezeichnet, dessen Handlung größtenteils in Neubrandenburg spielt.

Die Jury würdigt insbesondere die innovative und einfühlsame Annäherung an die Biografie einer jungen Pianistin aus der DDR. Grundlage des Romans ist ein realer Nachlass aus Neubrandenburg mit Fotos, Briefen und Erinnerungen. Der Roman verbindet dokumentarische Literatur mit der Frage, wie persönliche Träume an gesellschaftlichen Erwartungen zerbrechen können.

Der diesjährige Annalise-Wagner-Jugendpreis geht an die 17-jährige Luise Hartke aus Neubrandenburg und ihre Erzählung „Wahltag 15.03.2125“. Ihr kurzer, bildstarker Text spielt in einer dystopischen Szenerie in genau 100 Jahren an dem Ort, der heute ihre Heimatstadt ist.

Vor der Festveranstaltung können sich die Gäste ab 15 Uhr im Kulturquartier die Ausstellung zum Jubiläum des Karbe-Wagner-Archivs und Annalise Wagner ansehen.

Anmeldung erbeten unter: stiftung.bibl@neubrandenburg.de

Eintritt frei. Ein spontaner Besuch der Veranstaltung (ohne vorherige Anmeldung) ist auch möglich.