Jobs: Reinigung

Stellenausschreibung

Das Kulturquartier ist ein belebter Ort für die Einheimischen und die Gäste unserer Stadt, für Menschen jeden Alters, aus jeder gesellschaftlichen Schicht und mit unterschiedlichen Interessen. Das Kulturquartier liegt mitten im Herzen der schönen Stadt Neustrelitz und sucht ab dem 01.06.2026 für einen Zeitraum von 2 Jahren eine

Reinigungskraft

(m/w/d, durchschnittlich 25 h je Woche, nach gesetzlichem Mindestlohn)

Dein Aufgabengebiet

Du bist für die ganzjährige Unterhaltsreinigung des Kulturquartiers und (saisonal von Mai bis Oktober) der Schlosskirche zuständig. Dazu gehören unter anderem:

  • Sanitär & Hygiene: Gründliche Reinigung der Sanitärbereiche, Auffüllen von Verbrauchsmaterialien und Abfallentsorgung
  • Publikumsbereiche: Sauberhalten der Böden, Oberflächen, Treppen und Laufwegen
  • Bibliothek, Museum & Veranstaltungsräume: Regelmäßige und bedarfsgerechte Reinigung der Böden, Sitzmöbel, Flächen und Vitrinen
  • Interne Bereiche: Kontrolle und Reinigung der Büro- und Lagerräume und der Café-Küche
  • Events: Verbindliche Übernahme von Sonderreinigungen rund um unsere Veranstaltungen (nach vorheriger Absprache)

Das bringst du mit

  • ein ausgeprägtes Bewusstsein für Sauberkeit und einen guten Blick für das, was getan werden muss
  • eine strukturierte, gründliche und zügige Arbeitsweise
  • die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitseinsätzen im Rahmen von Veranstaltungen
  • Ideal, aber kein Muss: Erste Erfahrungen in der Gebäudereinigung

Wir passen gut zu dir, weil

  • wir ein tolles, wertschätzendes Team sind, das dich braucht
  • wir verlässliche Arbeitsbedingungen bieten und du an einem der schönsten Orte der Stadt arbeitest
  • wir gemeinsam mit dir dafür sorgen, dass sich die Einwohner*innen und Gäste unserer Stadt im Kulturquartier richtig wohlfühlen

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann melde dich bis zum 30.04.2026 ganz unkompliziert per Mail oder Post bei der Geschäftsführung des Kulturquartiers unter: dklein-onnen@kulturquartier-neustrelitz.de oder Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz gGmbH, Dorothea Klein-Onnen, Schloßstraße 12/13, 17235 Neustrelitz

Statement zur Kürzung des Zuschusses

Statement der Geschäftsführung des Kulturquartiers: Beschluss der Neustrelitzer Stadtvertretung zur Kürzung der Zuschusses um 160.000 Euro

In der Sitzung der Stadtvertretung am 5. Februar wurde mehrheitlich einer Beschlussvorlage der CDU/FDP-Fraktion zugestimmt, die aufgrund der angespannten Haushaltslage eine Kürzung des städtischen Zuschusses für das Kulturquartier auf das Niveau von 2016 vorsieht. Konkret bedeutet dies eine Reduzierung um 160.000 € auf insgesamt 920.000 €, so die Geschäftsführung des Hauses in einem Statement vom heutigen Tag.

„Die Geschäftsführung des Kulturquartiers verkennt weder die dramatische Haushaltslage der Kommune noch die Tatsache, dass das Kulturquartier zu den freiwilligen Aufgaben gehört und kein Menschenleben von der Existenz dieser Einrichtung abhängt. Sie bedauert dennoch die Entscheidung der Stadtvertretung zutiefst und nimmt diese zum Anlass, alle bisher ergriffenen Sparmaßnahmen konsequent fortzuführen.  Dabei werden weitere Einsparpotenziale unermüdlich und entschlossen auf den Prüfstand gestellt, um die erfolgreiche Entwicklung des Kulturquartiers trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen zu gewährleisten.“

Vertragliche Grundlagen und Eigenleistung

Der Betrauungsakt und der Gesellschaftsvertrag zwischen der Stadt und dem Kulturquartier regelt die Erbringung gemeinnütziger, identitätsstiftender Bildungs- und Kulturdienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region sowie Touristen. Der dafür vereinbarte Zuschuss deckt die notwendigen Miet-, Betriebs- und Personalkosten. Seit 2016 stieg dieser Zuschuss lediglich im Bereich der Personalkosten, entsprechend den gesetzlichen und tariflichen Lohnsteigerungen, wird in der Erklärung hervorgehoben.

„Im Bereich der Gebäude-, Betriebs- und IT-Kosten gab es jedoch inflationsbedingt ebenfalls erhebliche Kostensteigerungen. Diese hat das Kulturquartier durch konsequente Sparmaßnahmen und die erfolgreiche Steigerung eigener Einnahmen im Café, Shop und durch Vermietungen selbst kompensiert.

Großartige Entwicklung

Dass eine primär gemeinnützige Bildungs- und Kultureinrichtung mit öffentlicher Bibliothek, stadthistorischen Archivbeständen, einem stadtgeschichtlichen Museum, regionalspezifischen Sonderausstellungen sowie einer starken, außerschulischen Bildungs-, Stadtgeschichts- und Kulturförderung diese Lasten eigenständig trägt, war und ist eine große Herausforderung und nur möglich, weil sich das Kulturquartier und die Besucherzahlen so großartig entwickelt haben“, heißt es in der Mitteilung.

Die Mitglieder der Stadtvertretung seien durch die Geschäftsführung des Kulturquartiers auf mögliche Konsequenzen der Beschlussvorlage hingewiesen worden. Die Stadtvertreter hätten in der Sitzung am 5. Februar zusätzlich betont, dass kein Bereich des Hauses geschlossen werden soll. Das mache Mut und solle auch nicht geschehen. Das engagierte Team des Kulturquartiers arbeite trotz der spürbaren Verunsicherung infolge des Beschlusses der Stadtvertretung auch weiterhin täglich für das gesellschaftlich relevante „Haus mit viel drin“.