Fotoaktion „Wir sind das Kulturquartier!“

Tagtäglich bezeugt jeder Besucher, jede Nutzerin und jedes Gesicht in unseren Räumen die Relevanz dieses städtischen Bildungsortes und Treffpunktes für das soziale und kulturelle Gefüge unserer Region.

Das möchten wir in der Jubiläumsausstellung „Wir sind das Kulturquartier!“ zeigen.

Wir laden alle Besucher, Gäste, Fans, Unterstützer und auch Kritiker des Kulturquartiers herzlich ein, Teil dieser Fotoaktion zu werden. Die Bilder werden im Frühjahr 2026 als Sonderausstellung präsentiert – auch während der Jubiläumsfeier am 25.04.2026.

So können Sie / könnt ihr mitmachen: In den kommenden Wochen werden Besucher vor Ort angesprochen und – wenn sie dabei sein möchten – spontan fotografiert.

 Zudem laden wir Sie zu einem öffentlichen Shooting-Termin ins Kulturquartier ein:

  • Samstag, 28.02.2026 von 14.30-17.30 Uhr.

Für die Aufnahmen stellen wir verschiedene Accessoires zur Verfügung, die gern zur „Ausschmückung“ genutzt werden können. Eigene Requisiten sind ebenfalls willkommen. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden nach Ende der Ausstellung ihr eigenes Porträt geschenkt.

Seid dabei, für euer Kulturquartier!

Statement zur Kürzung des Zuschusses

Statement der Geschäftsführung des Kulturquartiers: Beschluss der Neustrelitzer Stadtvertretung zur Kürzung der Zuschusses um 160.000 Euro

In der Sitzung der Stadtvertretung am 5. Februar wurde mehrheitlich einer Beschlussvorlage der CDU/FDP-Fraktion zugestimmt, die aufgrund der angespannten Haushaltslage eine Kürzung des städtischen Zuschusses für das Kulturquartier auf das Niveau von 2016 vorsieht. Konkret bedeutet dies eine Reduzierung um 160.000 € auf insgesamt 920.000 €, so die Geschäftsführung des Hauses in einem Statement vom heutigen Tag.

„Die Geschäftsführung des Kulturquartiers verkennt weder die dramatische Haushaltslage der Kommune noch die Tatsache, dass das Kulturquartier zu den freiwilligen Aufgaben gehört und kein Menschenleben von der Existenz dieser Einrichtung abhängt. Sie bedauert dennoch die Entscheidung der Stadtvertretung zutiefst und nimmt diese zum Anlass, alle bisher ergriffenen Sparmaßnahmen konsequent fortzuführen.  Dabei werden weitere Einsparpotenziale unermüdlich und entschlossen auf den Prüfstand gestellt, um die erfolgreiche Entwicklung des Kulturquartiers trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen zu gewährleisten.“

Vertragliche Grundlagen und Eigenleistung

Der Betrauungsakt und der Gesellschaftsvertrag zwischen der Stadt und dem Kulturquartier regelt die Erbringung gemeinnütziger, identitätsstiftender Bildungs- und Kulturdienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region sowie Touristen. Der dafür vereinbarte Zuschuss deckt die notwendigen Miet-, Betriebs- und Personalkosten. Seit 2016 stieg dieser Zuschuss lediglich im Bereich der Personalkosten, entsprechend den gesetzlichen und tariflichen Lohnsteigerungen, wird in der Erklärung hervorgehoben.

„Im Bereich der Gebäude-, Betriebs- und IT-Kosten gab es jedoch inflationsbedingt ebenfalls erhebliche Kostensteigerungen. Diese hat das Kulturquartier durch konsequente Sparmaßnahmen und die erfolgreiche Steigerung eigener Einnahmen im Café, Shop und durch Vermietungen selbst kompensiert.

Großartige Entwicklung

Dass eine primär gemeinnützige Bildungs- und Kultureinrichtung mit öffentlicher Bibliothek, stadthistorischen Archivbeständen, einem stadtgeschichtlichen Museum, regionalspezifischen Sonderausstellungen sowie einer starken, außerschulischen Bildungs-, Stadtgeschichts- und Kulturförderung diese Lasten eigenständig trägt, war und ist eine große Herausforderung und nur möglich, weil sich das Kulturquartier und die Besucherzahlen so großartig entwickelt haben“, heißt es in der Mitteilung.

Die Mitglieder der Stadtvertretung seien durch die Geschäftsführung des Kulturquartiers auf mögliche Konsequenzen der Beschlussvorlage hingewiesen worden. Die Stadtvertreter hätten in der Sitzung am 5. Februar zusätzlich betont, dass kein Bereich des Hauses geschlossen werden soll. Das mache Mut und solle auch nicht geschehen. Das engagierte Team des Kulturquartiers arbeite trotz der spürbaren Verunsicherung infolge des Beschlusses der Stadtvertretung auch weiterhin täglich für das gesellschaftlich relevante „Haus mit viel drin“.