Veranstaltungen 05 - 06/2017

Veranstaltungen 05 - 06/2017

Dienstag, 30.05.2017, 18:00 - 20:00 Uhr, Daniel-Sanders-Saal Vortrag über die Arbeit der Bundespolizei See (Küstenwache) im Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die Wege

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Dienstag, 30.05.2017, 18:00 - 20:00 Uhr, Daniel-Sanders-Saal

Vortrag über die Arbeit der Bundespolizei See (Küstenwache) im Begleitprogramm zur Sonderausstellung
„Die Wege des Eisens"

Im Rahmen seines Vortrages wird uns der Inspektionsleiter der Bundespolizei See aus Neustadt/Holstein, Herr EPHK Marco Antler, in die Aufgaben und die Arbeit der Bundespolizei See einführen. Die Bundespolizei See ist Teil der maritimen Fähigkeiten der Bundespolizei und mit ihren drei Bundespolizeiinspektionen für die grenzpolizeiliche Überwachung an der 700 km langen Seegrenze der Nord- und Ostsee zuständig. Sie überwacht damit die Schengenaußengrenze, dafür stehen ständig sechs moderne Schiffe zur Verfügung. Im küstennahen Bereich ist die Bundespolizei See mit fünf Kontroll- und Streifenbooten präsent. Seewärts der Begrenzung des deutschen Küstenmeeres nimmt die Bundespolizei allgemeinpolizeiliche, schifffahrtspolizeiliche und fischereirechtliche Aufgaben wahr. Darüber hinaus ermittelt sie bei Straftaten gegen die Umwelt und leistet in Notsituationen auf See nachhaltige Hilfe.

Eintritt frei


Transporthubschrauber des Typs Super Puma über der "Neustrelitz"
Foto: Bundespolizei

 

Freitag, 9.06.2017, 09:00 bis 22:00 Uhr
PUPPEN onTour 2017

Ein ganzer Tag Puppentheater für Groß und Klein

 

 

Mittwoch, 14.06.2017, 17:30 Uhr, Daniel-Sanders-Saal

Diskussionsveranstaltung "Wo der Sportschuh drückt"
Ein sportpolitischer Dialog zwischen Bund, Land, Kommunen und Vereinen

Jeannine Pflugradt, MdB und Michaele Engelmeier, MdB laden zur Diskussion ein.
Zu Gast u.a. Gerd Wessig, Olympiasieger 1980 im Hochsprung, Vizepräsident des Schweriner SC, seit 20 Jahren Trainer und Mitglied im Vorstand der Abt. Leichtathletik des Schweriner SC

 

Dienstag, 20.06.2017, 18:00 Uhr, Daniel-Sanders-Saal

Vortrag über die Arbeit der Seenotretter im Rahmen unserer Sonderausstellung
„Die Wege des Eisens"

Der Leiter des Informationszentrums Mecklenburg-Vorpommernder Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Jörg Westphal, wird in einem etwa 60minütigen Vortrag über die Arbeit der Seenotretter berichten.Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gehört zu den modernsten Seenotrettungsdiensten der Welt. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert. Seit ihrer Gründung im Jahre 1865 haben die Seenotretter nahezu 82.000 Menschen aus Seenot gerettet. Die Rettungsfrauen und -männer sind auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter rund um die Uhr einsatzbereit, um schnell und zuverlässig helfen zu können. Aktuell stehen den Seenotrettern für ihre Aufgaben 20 Seenotrettungskreuzer und 40 Seenotrettungsboote zur Verfügung. Im Jahre 2016 konnten die Seenotretter bei 2.019 Einsätzen 677 Menschen aus Notsituationen befreien. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen 180 Festangestellte und 800 Freiwillige bei der DGzRS. Seit Mai 2017 ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Schirmherr der Seenotretter. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft folgt er seinen Vorgängern im Amt, die stets Schirmherren der Seenotretter gewesen sind.

Der Vortrag ist speziell auf Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter zugeschnitten.

Der Vortrag kann entweder in der Zeit von 11.00 – 12.00 Uhr oder von 14.00 – 15.00 Uhr besucht werden.

Eintritt: frei
Um Voranmeldung wird gebeten.

 

Samstag, 24.06.2017, 14:00 Uhr, Daniel-Sanders-Saal

Vortragveranstaltung des Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde e.V.

(Ab circa 15 Uhr Wanderung in die Serrahner Berge zum Ort des ehemaligen Schweizerhaus Georgs Großherzog von Mecklenburg-Strelitz)

 Dr. René Wiese, Landeshauptarchiv Schwerin:
What times! Die Tagebuchaufzeichnungen des Erbgroßherzogs Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz in der Revolution 1848/49Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz (1819-1904) folgte seinem Vater Georg 1860 im besten Alter von vierzig Jahren auf den Thron. Man kennt ihn in als erblindeten Großherzog, der seinem Nachfolger einen sagenhaften Hausschatz hinterließ. Weniger bekannt ist, wie Friedrich Wilhelm als Thronfolger und Erbgroßherzog lebte in einer Zeit, die mit der Revolution von 1848/49 tief in die Geschichte der Monarchie einschnitt. Seit Anfang der 1840er Jahren hat Friedrich Wilhelm täglich Notizen gemacht und ein Tagebuch hinterlassen, das politische und private Zusammenhänge erkennen lässt, die sonst häufig verborgen bleiben. Da der Erbgroßherzog 1843 eine Prinzessin von Großbritannien heiratete, sind die großteils in Englisch verfassten Aufzeichnungen auch eine wichtige Quelle für den europäischen Rang der Strelitzer Linie des Hauses Mecklenburg.

 

Porträt Friedrich Wilhelm Erbgroßherzog von Mecklenburg-Strelitz (1819-1904),
circa 1840, Lithographie

 

Mittwoch, 28.06.2017, 17:00 Uhr, Daniel-sanders-Saal

Konzertabend der Kreismusikschule Ko.Centus

 

Sonnabend, 1.07.2017, 17:00 Uhr, Garten des Kulturquartiers

Konzert der burkinischen Band "LANAYA"

Burkinisch-deutsches Festival vom 30.06. bis 02.07.2017 mit einem vielfältigen Programm.
Organisiert vom Kunsthaus Neustrelitz e.V. unter Mitwirkung von der Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz gGmbH, dem Eine Welt neustrelitz e.V., dem Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation Sozio-Kulturelles Zentrum Alte Kachelofenfabrik e.V. und AADO-Deutschland e.V.

Eintritt 12,00 € / 6,00 €

 

Mittwoch, 12.07.2017, 18:00 Uhr, Daniel-Sanders-Saal

Vortrag über die Unterwasserarchäologie im Rahmen unserer Sonderausstellung
„Die Wege des Eisens"

Die Ostsee ist das meistbefahrene Meer der Welt, und auch wenn sie nur die "kleine Schwester" der Nordsee genannt wird, kann es hier rau zugehen. Stürme, Eis, menschliches und technisches Versagen führten zu unzähligen Havarien. Dr. Thomas Förster, einer der führenden Unterwasserarchäologen des Landes, hat über Jahre an Expeditionen weltweit teilgenommen. In seinem aktuellen Buch werden die Inseln Rügen und Hiddensee in den Fokus gerückt, vor deren Küsten "wrackreiche Gewässer" liegen, in denen viele Seeleute den Tod fanden. Mit den Mitteln der Unterwasserarchäologie sowie klassischer Historikerarbeit werden Wracks aus der Hansezeit bis in die heutigen Tage beschrieben, die u. a. im Zuge der Ostseepipeline-Bauarbeiten oder gezielten Tauchexpeditionen entdeckt wurden.

Eintritt frei

 

Dienstag, 25.07.2017, 18:00 bis 20:00 Uhr, Daniel-Sanders-Saal

„Gegen Schleusernetzwerke - Der Einsatz im Mittelmeer“, Vortrag über die Beteiligung der Bundesmarine an der „EUNAVFOR MED Operation Sophia“ im Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die Wege des Eisens“.

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland durchgehend an der EUNAVFOR MED Operation Sophia. Kernauftrag der Einheiten des Verbands ist, zur Aufklärung von Schleusernetzwerken auf der Zentralen Mittelmeerroute beizutragen. Sie dürfen dazu seit Beginn der Phase 2i des Einsatzes am 7. Oktober 2015 auf Hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Die Soldaten haben außerdem Tausende Menschen aus Seenot gerettet. Derzeit ist der Tender "Rhein" dem EU-geführten Verband unterstellt. An Bord des Tenders ist ein Boarding-Team der Litauischen Armee eingesetzt. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ zur Welt kam.

Frau Oberleutnant zur See Janine Pirrwitz vom Marinekommando in Rostock wird uns über die Operation Sophia informieren. Sie wird dabei auch über ihre eigenen Einsatzerfahrungen berichten können, da sie bereits mehrfach im Rahmen der Operation Sophia eingesetzt worden ist.

Eintritt frei